Fuck That!-Meditation

Teilweise habe ich das Gefühl, dass die buddhistische Praxis uns gar nicht zu entspannteren Menschen macht, sondern im Gegenteil mehr von dem Anhaften erzeugt, das wir doch loswerden wollen.

So führt die erhöhte Achtsamkeit seinen Gefühlen und seinen Mitmenschen gegenüber zwar durchaus zu mehr Mitgefühl, aber das kann auch sehr schnell belastend werden. Das Leid wird nicht leichter zu ertragen, wenn man es stärker wahrnimmt und dabei das „loslassen“ vergisst.

Müsste ich dafür eine Meditationstechnik entwickeln würde die dieses Problem sehr viel direkter adressieren, als die bereits vorhandenen (Gleichmut, Mitgefühl für sich selbst). Sie würde vermutlich darinbestehen, dass man – ähnlich wie beim Zen-Fragen – einen einzigen Satz ständig wiederholt:

Fuck That!

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