Die Absurdität des Lebens in 30min Comedy

„Oh you have such an flat stomach – what your secret?“

– „Oh, I’m dying!“

(Tig Notaro Live. Tig hatte zu dem Zeitpunkt Krebs und davor eine bakterielle Erkrankung. Daher auch „Live“ wie „Lebe!“ nicht wie Liveübertragung.)

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Kommentare zu „Sitting, Full of Shit“ von Adam Miller

In den Kommentaren zum Beitrag „Sitting, Full of Shit (Übersetzung erscheint später auf Der Unbuddhist) entspann sich eine Diskussion zum Thema Langeweile. Hier mal, quasi als kleinen Testballon, einige Gedanken daraus. Zur Orientierung bzw. Nachlesen immer die Kommentarnummer(n) dazu.

  • 16. Langeweile als Luxusproblem – um voller Scheisse zu sitzen braucht man erst einmal etwas zu essen
  • 21. Unterschiedliche Bedeutungen von Langeweile (‚langweilig‘ als Ausdruck für Dinge, die wir nicht tun wollen, Langeweile als Ausdruck eines gesellschaftlichen Zwangs der uns hindert etwas von Bedeutung zu tun, Transformation dieses Verlangens nach „Handeln“ in Verlangen zu „Haben“.
  • 22. & 24. Gefahr dass Langweile zu einer philosophischen Haltung wird, wie im Kapitalismus und Postmodernismus. Das göttliche und von den Umständen unangetastete Selbst als Rückzugsort vor der Welt. Das buddhistische Nichtselbst als Zerstörung dieses Rückzugsortes und die Verhinderung der Weltabgewandtheit. Kritik der vermeintlich ideologiefreien Ideologien kann neue Langeweile werden. Dies muss verhindert werden, indem klar wird dass ein Entfliehen aus der Welt der Ideologie nicht möglich.
  • 29. Die Gelangweilten – Ein Gedankenexperiment. Die Gruppe der Gelangweilten, die sich aus ihrer Langeweile nicht in den Konsumismus flüchtet. Die Gelangweilten werden ab einer bestimmten Größe gefährlich für das System (Kapitalismus). Langeweile darf daher aus SIcht des Systems nicht als akzeptabel angesehen werden.
  • Langeweile als Grundwahrheit des Menschen. Langeweile als Antriebskraft sich zu engagieren und die Umstände, die Langeweile erzeugen zu ändern. Buddhismus als Gegenkraft, die dem Menschen Langeweile erträglich macht anstatt ihn als Antrieb zur Änderung zu nutzen.

Evolutionäre Vorteile von Atheismus

Dass es evolutionäre Argumente für Religion (z.B. den Glauben an Gott) gibt bereitet Atheisten ja schon seit geraumer Zeit Freude (entkräftet es doch Argumente wie: „Wenn es das alles nicht gibt, warum glauben dann so viele Menschen daran?“).

Wenn man evolutionäre Konzepte weiterdenkt muss man natürlich auch die Frage stellen was für einen evolutionären Vorteil der Atheismus (bzw. Nichtreligiösität) denn hat. Das schreibt Michael Blume in den SciLogs (ein ähnlicher Artikel von ihm auf Deutsch findet sich hier).

Leider noch wenig von wirklicher Substanz, aber das ganze befindet sich ja auch noch am Anfang. Wir sind gespannt.