FAZ.net

Niklas Maak von der FAZ über den Flughafen Berlin:

man will Ruhezonen und Yoga und Einkehr – wobei übersehen wird, dass die Entschleunigung, die Apotheose des zum Genießer promovierten Bummlers, keineswegs ein Akt von Rehumanisierung, sondern das wahre Feld jenes sogenannten Turbokapitalismus ist, gegen den sie anzutreten scheint:

Dass das „bürgerliche Lager“ den Antikapitalismus für sich entdeckt hat macht die ganze Sache ja extrem unterhaltsam :).

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Ajahn Brahm: Serve and be hopey

Jeder Mensch hat vermutlich eine Person oder einen Text, der oder die das anhaltende Interesse am Buddhismus verantwortlich ist. Bei mir ist und war es definitiv Ajahn Brahm.

In diesem Vortrag ist er sichtlich erschöpft und braucht daher einige Zeit um in seinen normalen Fluss zu kommen. Aber wie so oft treten bei Erschöpfung Dinge klarer zu Tage, weil die Kraft fehlt, sie zu verdecken.

We Love You – Iran & Israel

Bin gerade über die Kampagne „We Love You“ gestolpert, in der durch gegenseitige Botschaften versucht wird den Krieg zwischen Israel und dem Iran zu verhindern (oder zumindest klar zu stellen, dass es kein Krieg zwischen der Bevölkerung der beiden Ländern ist).

Alles so romantisch und voller Menschlichkeit. Und ich denk mir als ich auf die Crowdfunding-Seite dazu dazu surfe: „Das läuft noch 41 Tage und davor bekommt man kein Geld. Was, wenn der Krieg vor Ablauf der Frist losgeht?“.

Manchmal… da denkt man schon ziemlichen Scheiss :D…

Christentum

Auf meiner Todo-Liste unter dem Stichpunkt „Wenn ich einmal sonst nichts zu tun habe“ steht noch eine Beschäftigung mit dem Christentum.

Zum einen weil ich überprüfen möchte, wieviel davon Sinn macht, wenn man den Schwerpunkt weniger auf die Ablehnung des Übernatürlichen legt, sondern mehr auf die individuelle Praxis.

Zum anderen weil ich mir im klaren sein will, wieviel von dem was ich in den Buddhismus projeziere durch protestantische Werte in meiner Erziehung vorangelegt worden ist.

Das wird vermutlich eine eher protestantische Angelegenheit (mit Ausnahme der Zen-praktizierenden Jesuiten). Aber nach Heiner Geißler müsste das nicht so schlimm sein.

Also, ich will Ihnen mal folgendes sagen: Jeder intelligente Katholik ist in seinem Herzen auch Protestant. (Interview mit dem Cicero)