Richtig traurig sein üben

In meiner Meditationsgruppe gibt es jede Woche kleine Achtsamkeitsübungen, wie z.B. achtsam Zähneputzen als „Hausaufgabe“. Auch wenn diese Übungen ganz nett sind, so passen sie eben manchmal in die jeweilige Situation und manchmal auch nicht.

Wenn man „ohne Übung“ praktiziert, hat man die Freiheit das jeweils deutlich besser auf die Situation anzupassen.

Aufgabe für nachher: „richtig“ traurig sein.

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4 Kommentare zu “Richtig traurig sein üben

  1. Wenn man „ohne Übung“ praktiziert, hat man die Freiheit das jeweils deutlich besser auf die Situation anzupassen.

    Ich finde diese Übungen gar nicht schlecht. Geht es nicht darum, unabhängig von der Situation zu werden? Sich also gerade nicht anzupassen?

  2. Das Problem ist, dass die Übungen häufig „äußerlich“ sind. Also richtig achtsam Zähneputzen würde erfordern, dass ich nichts anderes mache. Wenn ich verschlafen habe ist das unpraktisch. Wenn man gefühlsmäßig eine schwere Zeit durchmacht ist Achtsamkeit den Gefühlen gegenüber sinnvoll. Da zu warten bis zum nächsten Treppensteigen z.B. wäre ja auch verfehlt ;).

    Also nicht, dass die Übungen schlecht sind, aber nur auf bestimmte Ereignisse hin Dinge zu tun ist ja auch nicht „unabhängig von der Situation“ (eher das Gegenteil).

    • Das mit dem achtsam Zähneputzen sehe ich auch so, stimmt. Aber Achtsamkeit den Gefühlen gegenüber ist auch sinnvoll, wenn man gerade keine schwere Zeit durchmacht. Man kann ja jedes Gefühl nehmen. :mrgreen: Sind ja immer welche da. 😎

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